Beantragen von Renten

Rentenvorschusszahlung

Zuerst wird vom Bestattungsinstitut der Antrag auf eine Überbrückungszahlung für drei Monate gestellt. Dies wird Ihnen zur Vorlage bei der Rentenstelle vom Bestattungsinstitut bestätigt. Diese Zahlung (Vorschusszahlung, die nicht zurückgezahlt werden muss) ist zur Überbrückung der Zeit gedacht, die für die Umrechnung der Rente in eine Witwenrente notwendig ist.

Die letzte Rentenanpassungsmitteilung und den Ausweis der Witwe, Kontonummer der zuständigen Bank oder Sparkasse sowie die spezielle Sterbeurkunde halten Sie bitte bereit. Danach setzt aufgrund Ihres Antrages bei der Rentenstelle die Witwenrente mit ca. 60% der vorherigen Bezüge ein.

So stellen Sie den Antrag zur Hinterbliebenenrente
(spätestens nach 20 Tagen)


Sie brauchen für die Antragstellung die folgenden Unterlagen:

Bei Witwen- und Witwer-Renten ohne Rentenbezug:
Familienstammbuch und Sterbeurkunde Einen gültigen Personalausweis oder Pass Kontoangaben mit dem Namen des Rentenantragstellers Sämtliche Versicherungsunterlagen der / des Verstorbenen Letzter eigener Rentenanpassungsbescheid des Rentenantragstellers (Versichertenrente aus der Rentenversicherung, Pensionen aus Beamtenversorgung, Versichertenrente aus der Knappschaft) Bei Berufstätigkeit letzte Gehaltsbescheinigung des Antragstellers (Erwerbsbezüge / Beamtenbezüge) Letzter Rentenbescheid aus berufsständischen Versorgungseinrichtungen (Versorgungswerk kammerfähiger freier Berufe, z.B. Ärzte, Apotheker) Flüchtlingsausweise (Verstorbene / Verstorbener und Antragsteller) Geburtsurkunde der Kinder bei Jahrgängen ab 1921, sofern die Babyjahre noch nicht aktenkundig sind.

Bei Witwen- und Witwer-Renten (bei Rentenbezug des / der Verstorbenen):
Familienstammbuch und Sterbeurkunde Einen gültigen Personalausweis oder Pass Kontoangaben mit dem Namen des Rentenantragstellers Letzter Rentenbescheid der / des Verstorbenen Letzter eigener Rentenanpassungsbescheid des Rentenantragstellers (Versichertenrente aus der Rentenversicherung, Pensionen aus Beamtenversorgung, sämtliche Versichertenrenten aus der Knappschaft). Bei Berufstätigkeit letzte Gehaltsbescheinigung des Rentenantragstellers (Erwerbsbezüge / Beamtenbezüge) Letzter Rentenbescheid aus berufsständischen Versorgungseinrichtungen (Versorgungswerk kammerfähiger freier Berufe, z.B. Ärzte, Apotheker) Flüchtlingsausweise (Verstorbene / Verstorbener und Antragsteller). Geburtsurkunde der Kinder bei Jahrgängen ab 1921, sofern die Babyjahre noch nicht aktenkundig sind. Beleg über die Vorschusszahlung

Die Ungleichbehandlung von Mann und Frau bei der Hinterbliebenenregelung wurde inzwischen beseitigt. Der Anspruch auf Witwerrente ist nicht davon abhängig, daß die verstorbene Ehefrau zum Familienerhalt überwiegend beigetragen hat.

Weiterhin wird ein eigenes Einkommen des überlebenden Ehegatten auf die Rente angerechnet. Es kann also geschehen, dass die Rente nur gekürzt oder überhaupt nicht gezahlt wird. Alle Einkünfte aus Renten- und Beamtenversorgungen werden auf die Witwenrente angerechnet. Unterlagen müssen vorgelegt werden. Dies gilt nicht für die ersten 3 Monate nach Eintritt des Sterbefalls. Deshalb auch bei hohen Eigeneinkünften für diesen Zeitraum Antrag auf Vorschusszahlung bei der zuständigen Stadtverwaltung bzw. Postrentendienst stellen.

Waisenrente

Waisen bis zum 18. Lebensjahr: Geburtsurkunde

Waisen über dem 18. Lebensjahr bis zum 25. Lebensjahr: Geburtsurkunde Schul-, Studium- oder Berufsausbildungsbescheinigung (Lehrvertrag)
 

Beamten-Beihilfen

Stand der Verstorbene in einem Beamtenverhältnis,
besteht meist ebenfalls ein Anspruch auf Beihilfen.
Die Richtlinien wurden bundeseinheitlich schon stark
angeglichen, die Personalberatungsstellen, bzw. die
Besoldungsämter sind hier die richtigen Ansprechpartner.